Als ob sie schon ewig dabei wäre:

VON GRENCHEN INS BUNDENHAUS
26. Januar 2026

Publiziert am: 26. Januar 2026

Nationalrätin Farah Rumy führt mit Grenchner Verein durch das Bundeshaus

«Granges Mélanges» organisierte eine Führung durchs Bundeshaus mit Nationalrätin Farah Rumy. Sie zeigte den Gästen dabei Gemälde, Restaurants und ihr Lieblingszimmer für Besprechungen.

Der Zugang erfolgt über die Bundeshausterrasse. Das Sicherheitspersonal erledigt seine Aufgabe gewissenhaft und so zügig wie eben nur möglich bei einer Gruppe von 40 Personen. Drinnen erwartet uns Farah Rumy, SP-Nationalrätin und zweite Vizepräsidentin der grossen Kammer. Organisiert hat die Führung «Granges Mélanges», der Verein, der seit über 20 Jahren Themen rund um das Fremd- und Heimischsein in Grenchen aufgreift. Der Verein ist mit der Politikerin und ihrer Familie seit Jahrzehnten verbunden, bereits ihr Vater amtete als dessen Vorstandsmitglied.

Farah Rumy erweist sich als eloquente, aufmerksame und nahbare Gastgeberin, die nicht nur den Ratsbetrieb kennt, sondern auch Wissenswertes über den Bau, dessen Ausschmückungen, Symbole und Symbolik vermittelt und mit Geschichte(n) und Anekdoten bereichert, dazu auf Details hinweist.

Elektronisches Abstimmen und Videoaufnahmen

Das 2019 eingerichtete Still- und Wickelzimmer wird vorgestellt, das (nicht öffentliche) Restaurant «Galerie des Alpes», das Sanitätszimmer, das Zimmer Nr. 9, unter Insidern benannt nach dem ehemaligen Solothurner Ständerat Roberto Zanetti, der als unverwüstlicher Raucher galt. Zielsicher schreitet die in Sri Lanka geborene Grenchner Politikerin durch die Flure, überwindet Treppen, weist auf behindertengerechte Aufgänge hin, zeigt ihr Lieblingszimmer für Besprechungen. Ein Innehalten beim Haupteingang mit den darüber thronenden drei Eidgenossen (Werner Stauffacher, Walter Fürst, Arnold von Melchthal) steht weiter auf dem Programm.

Die Besuchenden sind sodann eingeladen, auf den Rängen des Stände- und des Nationalrates Platz zu nehmen, während Farah Rumy über elektronisches Abstimmen, Videoaufnahmen, aber auch das ikonische Gemälde «Die Wiege der Eidgenossenschaft», welches sie selber als «berührend» bezeichnet, referiert. Selbstredend darf auch das Wandeln durch die namensgebende Halle nicht fehlen, in welchem es manchmal wie in einem Bienenschlag zugehe, der aber heute ohne Kollisionsgefahr begehbar ist.

Danach Rückzug ins Kommissionszimmer, wo normalerweise vieles vorgespurt wird, was letztlich in den Räten «abgesegnet» wird. Zeit, Fragen zu stellen, wobei abgemacht ist, dass auch hier für uns Schreibende das «Kommissionsgeheimnis» gilt.

 

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© Grenchner Tagblatt, 26.01.2026 Text & FotoS by André Weyermann